Band 
Dritter Band.
Seite
290
JPEG-Download
 

2QO

gen Operation ; denn die Engländer hatten es zu ihremGeneral-DepoUgemacht, in das sie Bewaffnungs - undMontirungs.Gegenstände für die spanische Armee undfür die Milizen, die man, ungeachtet der Anwesenheitunserer Bajonette , in allen nördlichen Provinzen aus-hob , mit vollen Händen spendeten.

Ney allein stand nahe genug , um zu dieser Bese-zung verwendet werden zu können ; wenn er aber seinganzes Korps nach Asturien führte, so stand ganz Ga-licien dem Aufruhre offen, und die Besatzungen vonCorunna und Ferrol WAren Buf’s Spiel gesetzt; gienger nur mit der Hälfte seiner Streitkräfte dahin, sokonnte ihm ein Unfall begegnen, durch den Alles ver-loren gewesen wäre, und selbst im Falle eines Er-folges hätte er doch nur einen nutzlosen Spaziergangmachen können, da ihm die Mittel zur Besetzung derProvinz fehlten. Es war ein Fehler, dal's ich nichtalle in Biscaya und Kastilien befindlichen Truppenunter die Befehle dieses Marschall’s gestellt hatte, damiter wenigstens für sich selbst einige concentrischeBewegungen hätte combiniren können , um überdie orgauisirten Korps des Feindes herzufallen unddie in seinem Rücken befindlichen Provinzen zu säu-bern. Es lagen von Bayonne bis Astorga hinlänglichTruppen, um das ausführen zu können, allein es ge-brach ihnen an Einheit. Die Folge davon war, dafsNey weder nach Oviedo gehen, noch die Armee inPortugal unterstützen konnte.

Somit auf seine eigenen Hülfsmittel beschränkt,sah sich Soult, wie früher Junot, in diesem König-reiche, wo ein drohendes Gewitter sich von allen Sei-ten zusammenzog, beynahe eingeschlossen. Die Hin-dernisse, welche ihm bey seinem Vordringen nachOporto im Wege standen, hatte er blofs auf die Seite