fen würde. Von jetzt an lohnte es sich nicht mehrder Mühe , das Heil der Armee um der io oder 12Kanonen willen, die dem General Loison übrig geblie-ben waren , auf das Spiel zu setzen. Soult nahm so-mit seinen Weg mitten durch die Gebirge auf jenesnämliche Feld von Lanhoso zu, wo er die Portugiesenam 20 März geschlagen hatte , und wo er dann vorden Engländern die grofse Strafse erreichte. Dieserverzweifelte Entschlufs rettete ihn. Er setzte seinenMarsch auf Salamanca und Ruivaens fort; allein aufdie Nachricht, dafs die abgebrochene Brüche durchInfanterie gedeckt sey, dafs grofse feindliche Streif-Korjts die Umgegend von Chaves, gegen das Beresfordanrückte, durchzogen, entschlofs er sich, sich in dieGebirge von Montalegre zu werfen. Die unerhörtenBodenhindernisse dieses Landes verursachten den allihres Kriegsgeräthes entledigten Truppen keine weitereBeschwerlichkeit. Nachdem Soult die beynahe unnehm-bare Brücke über die Misarella bey Villa de Ponsgestürmt hatte, gelangte er nach Montalegre. Diefurchtbaren Abgründe , in deren Mitte zwey Brückennach einander mit Gewalt genommen werden mufsten,hielten den Marsch So sehr auf, dafs man allen Saum-pferden und Maulthieren die Kniekehlen abschnitt,um sich auch des wenigen, noch übrig gebliebenenGepäckes zu entledigen. Nun stiefs die Armee auf keinweiteres Hindernifs bis Orense, und nur bis Allarizwurde sie von 3 — 4,000 Anglo-Portugiesen geneckt;allein sie konnte in einem so elenden Lande nicht Haltmachen , ohne sich einer Hungersnoth und der Gefahrauszusetzen, dafs ihre Nachhut erreicht würde, undder Feind ihr über Monterey und Abemides zuvorkäme.
So unheilvoll dieser Rückzug war, so durfte Soultsich doch glücklich schätzen, mit dem Verluste seiner