Mrge von Val-d’Ores bis Zamora am Duero, in derAbsicht, etwas Näheres von Joseph zu erfahren, undsieh, wenn die Engländer über Airneida debouchirenwollten, denselben zu widersetzen. Ney hatte seinerSeits Carrera und Morillo auf Vigo zurückgedrängt;allein in der unrichtigen Voraussetzung, Soult habemit ihm ausgemacht, bey Orense zu verbleiben, konnteer sich dessen Verschwinden durchaus nicht erklä-ren. * I ) Da er sich somit in Galicien ganz allein, undvon Feinden umgeben und über die Vorgänge auf Sei-ten von Wellington’s siegreicher Armee in Unruhe be-fand, so glaubte er, auf seine Verantwortung hin, nachEstremadura abziehen zu dürfen. Es war diefs einvoreiliger , aber in Ney’s Lage ganz natürlicher Ent-schlufs. Man schlug die anglo-portugiesische Armeeauf 45.000 Mann an ; Cuesta und Vancgas befehligtenzwey andere Armeen , die sich zusammen auf mehrals ho,000 Schlagfähige beliefen. Der König hattenur 40,000 Mann um Madrid herum: er hätte durchdie 100,000 Mann Verbündete geschlagen und aus sei-ner Hauptstadt vertrieben werden können, wenn manihm nicht zu Hülfe kam. In dieser Absicht beschlofsNey, Corunna, wo er überdiefs auch grofse Schwierig-keiten hinsichtlich der Verpflegung seiner Truppen zubekämpfen hatte, zu verlassen. Es mufste ihm schwerankommen , sich auf solche Weise und ohne dazu ge-nöthigt zu seyn, zurückzuziehen, und die See-Einrich-tungen von Ferrol im Stiche zu lassen ; er gab demZureden aller Vernünftigen, die sein Zutrauen besassen,
St. Jakobs her. Dieser Vortheil allein ist unberechenbar ineinem Kriege.
i) Soult hatte blofs das gethan, worüber man übereingekommenwar, und Ney befand sich im rrrtbmn. Dieses Mifsverständ-nifs beschleunigte den Verlust von Galicien.