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durch die deutsche Division unter dem General Levalin ihrer rechten Flanke umgangen wird. Um diesenAngriff zu begünstigen, läfst die französische Divisionsich mit dem feindlichen Centrum auf der Hochebenevon Almonacid in’s Gefecht ein. Auf allen Seiten wirddie erste Linie der Spanier gesprengt. Um ihr Luftzu machen, läfst Vanegas seine Reiterey gegen Seba-stiani’s rechte Flanke ansprengen und überreicht sie.D iese Bewegung verschafft ihm einen augenblicklichenErfolg; allein durch die Ankunft der Division Dessöl-les wird bald das Gefecht wieder zu unsern Gunstenhergestellt.
Neue Dispositionen werden zur Vervollständigungdes Sieges gemacht. Dessolles soll den Angriff gegendie Fronte des feindlichen linken Flügels auf sich neh-men, die pohlnisehe und die deutsche Division densel-ben umgehen; eine Brigade griff, um den Feind irrezu führen, den rechten Flügel an.
Alles weicht diesem gut combinirten Angriffe; dieStellung wird genommen ; auch das Schlofs und die Hö-hen, die von der spanischen Reserve besetzt sind, haltenunsere begeisterten Truppen nichteine Viertelstunde auf.Zuletzt noch verbreiten Milhaud’s und Merlin’s Reiter-D ivisionen Tod und Schrecken unter den zum Weichengebrachten spanischen Bataillons. In furchtbarer Auf-lösung flüchten sie sich in die Sierra Morena, und las-sen 35 Kanonen, 200 Wagen, 4,000 Gefangene und ebenso viel Schlagunfähige in unserer Gewalt. Diese glän-zende Waffenthat, die Krone des Feldzug’s von Tala-vera hätte Joseph ermuthigen sollen; allein er hattesich bereits dadurch, dafs er Ney’s Korps zu frühewieder gegen^Salamanka entsendete, das Mittel benom-men, so, wie er es sonst hätte thun können, zu Werkezu gehen.