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Die erfahrensten Militair’s waren ziemlich allge-mein darüber einig, dafs diefs der Augenblick war, derüber den ganzen Krieg entscheiden konnte , und dafsdieser blofs delshalb so unglücklich ausgieng, weil manjenen Augenblick entschlüpfen lief’s. Es ist nicht inAbrede zu ziehen, dafs alle Wahrscheinlichkeit fürdiese Meinung ist, besonders wenn man glücklich ge-nug gewesen wäre, Wellingtons ganzer Armee einenTodesstreich beyzubringen, bevor sie ihre Schiffe er-reicht hätte; wäre es ihr aber gelungen, sich aufCadixzurückzuziehen, so hätte sie, basirt auf einen solchenFestplatz, sowie auf Gibraltar, den Krieg dadurchin die Länge ziehen können. Obwohl es uns auchdaun leichter gewesen wäre, sie auf der Insel Leon, alsan der Mündung des Tajo, auf die Defensive zu be-schränken, so blieben ihr dessenungeachtet noch Mit-tel genug, um den Krieg abwechslungsweise auf ver-schiedene Punkte des unermefslichen Küstenraums vonCorunna bis Tarragona leiten zu können, und derKampf, obgleich für uns günstiger, wäre darum nichtbeendigt gewesen.
Von allen Seiten war man mit dem Ausgange derExpedition nach Talavera gleich unzufrieden. Weni-ger über die in dieser Schlacht begangenen Fehler, alsüber deren Folgen aufgebracht, vertraute ich Soult dieVerrichtungen eines Major-Generals bey Joseph in derHoffnung an, er solle dessen Operationen mit mehr Ge-schicklichkeit, als sein Vorgänger Jourdan leiten.
Nach seiner Ankunft zu Salamanka war MarschallNey, der, wie viele andere, mit seinen Kollegen, wenner ihren Befehlen folgen sollte, in ühelm Einverständ-nisse lebte, nach Frankreich abgereist, um nicht unterSoult zu stehen. Während seiner Abwesenheit wurdeGeneral Marchand, der inzwischen den Befehl über