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Er rückt auf Aranjuez vor; eine Vorhut ausgesuchterTruppen zieht sehr weit vor der spanischen Armee voran,debouchirt den 12 Nov. in die Ebene von Ocana, undgreift Sebastiani’s Vorhut an. Die spanische Reitereywagt es, auf Milhaud’s Dragoner anzusprengen ; dieserlockt sie an ein Carre pohlnischer Infanterie, durch de-ren Feuer ihre Reihen verheerend gelichtet werden.Jetzt wirft sich Milhaud an der Spitze seiner Drago-ner selbst auf sie , wirft sie, und reibt die Earabinieredes Eijnigs, Castilien’s Stolz, beynahe völlig auf. Ver-mittelst dieses Erfolges behauptet sich Sebastiani kühnzwischen Ocana und dem Tajo, dessen Brücke beyAranjuez er bis zum Eintreffen von Verstärkungen deckt.
Soult und Josepih eilen, auf die Runde rou diesemGefechte, mit Mortier’s Korps Sebastiani zu Hülfe;auch Victor erhält den Befehl, über Villamauricpia aufOcana zu marschiren : er soll den i8ten eintreffen, undunsere Truppen halten bis zu seiner Ankunft ihreStreiche zurück. Die spanische Armee, inzwischenbey ihrer Vorhut angelangt, bricht aber ihrer Seits,um entweder jener Vereinigung zuvprzukommen, oderweil sie unser Zögern für Furcht hält, den igten Mor-gens zum Angriffe gegen uns auf. Die Division Levalsieht sich genüthigt, ihr das Feld zu räumen; vollEigendünkel setzt ihr der Feind über die Schluchtnach, und rückt in ziemlich guter Ordnung vor. Soultüberlegte, ob er sich nicht, um Zeit bis zu Victor’s Ein-treffen zu gewinnen, zurückziehen sollte; allein dieTruppen brannten vor Kampflust, und Levals Divisionwar zu stai’k im Gefechte; Alles stürzt sich zumal aufden durch seinen winzigen Erfolg schon aufgeblasenenFeind. General Senarmont rückt, wie bey Friedland,mit einer Batterie von 30 Geschützen vor, und speitVerderben in die feindliche Fronte, welche Mortier