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nun seiner Seits angreift. Sebastiani’s Reiterey wirftsich in diesem entscheidenden Augenblicke auf denrechten Flügel der Sjianier, deren Schwadronen, nochvoll Schrecken vom Gefechte am I2ten, ruhige Zu-schauer von dieser Bewegung verbleiben: vergeblichsucht die Infanterie in Carre’s ein Olivengehölz zaerreichen, überall wird sie gesprengt, niedergemachtoder gefangen. Latour-Maubourg’s Division, von Vic-tor’s Korps, langt mittlerweile an, und vollendet diegänzliche Niederlage des Feindes, der sich bis Guardiaflüchtet, und Spuren furchtbarer Unordnung und Ver-wirrung auf seinem Wege zuriickläl'st. Fünfzig Kano-nen , dreyfsig Fahnen und 20,000 Gefangene sind dieglänzenden Trophäen dieses Tages, und liefern eineneben so ruhmvollen, als unwiderlegbaren Beweis vonder grofsen Ueberlegenheit unserer Soldaten über diespanische Armee.
Erst in den Pässen der Sierra Morena sammeltesich der Feind wieder; Joseph, in Unruhe über dieAnwesenheit von Wellington’s Armee an der jtörtugie-sischen Grenze, glaubte nicht, ihn dahin verfolgen z«dürfen.
Sehr merkwürdig ist es, dafs Wellington zu derZeit, wo Spanien einen so furchtbaren Nachtheil er-litt, in völliger Unthätigkeit an der Grk'nze von Por-tugal verblieb, während das ate und 3 te Korps, vomTajo an bis Salamanka zerstreut, ihm Veranlassungzu einer gewaltigen Diversion gaben. Man hat dieseUnthätigkeit der englischen Politik zugeschrieben;man hat darin eine übertriebene Sorgfalt für die Er-haltung ihrer Armee, von welcher, nach ihrer Mei-nung, der ganze Erfolg des Krieges und die Befreyungder Halbinsel allein abhieng, erkennen wollen. Soübertrieben eine solche Vorsicht auch scheinen mag,