Band 
Dritter Band.
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Er hätte hiezu lange vor ihnen seihst die Offensiveergreifen, nach Estremadura zurückmarscliiren, und inGemeinschaft mit ihnen agiren müssen: ein solcherStreifzug aber war seinen Planen schnurstracks entge-gen. Auch brach Wellington, weit entfernt, sich dieGuadiana hinaufzuziehen» um mit Arrizaga gemein-schaftlich zu Werke zu gehen, gleich nach Beendigungseiner Konferenzen in Sevilla mit seiner Armee vonBadajoz über Albuquerque nach dem nördlichen Portu-gal auf, um mit dem Herzoge von Parquo, der unter denMauern von Civdad-Rodrigo La Romana’s altes Korpsbefehligte, und mit Bevesford, der Almeida gedeckthatte, gemeinschaftliche Sache zu machen. Diesemneuen Operationsplane fehlte es nicht au Verdienst; erbrachte die englische Armee in die Nähe unseres wich-tigsten Kommunikationspunktes, der durch die Zusam-menziehung unserer Truppen an der Grunze von Anda-lusien enthlüfst war. Mit diesem grofsen Vortheileverband er noch den eben so bedeutenden, dafs Portu-gal, die wesentliche Basis aller brjttischen Unterneh-mungen für die Befreyung der Halbinsel, besser da-durch gedeckt wurde.

Hiebey liefs es Wellington aber noch nicht bewen-den; er war wohl überzeugt, dafs eine dichte Massevon 40,000 Anglo-Hannoveranern und eben so viel disci-plinirten und für die Sache eingenommenen Portugie-sen sich mit nicht zu berechnenden Wechselfällen ge-gen eine Armee schlagen würde, die sich, theils umzu leben, theils um das Land zu unterwerfen, ausdeh-nen, und auch noch ihre unermefslicheKommunikations-linie decken mufste. Allein Moore’s Beyspiel bewiesauch dem englischen General, dafs er mit so ungestü-men und thätigen Gegnern manchen harten Straufs zubestehen haben würde. Er war demnach darauf be-Napoleons Lehen■ yer Band, 21