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zugleich den Oberbefehl in Arragonien. Bald hatte erein schlagfertiges Armeekorps beysammen, und sahsich im Stande-, einen kühnen und umfassenden Plangegen uns zu entwerfen; den, uns vermittelst einerwiederholten Aufwieglung und Bewaffnung von ganzArragonien aus dieser Provinz zu verjagen, und, wennihm diefs vollständig gelungen seyn würde, durch Na-varra, den Ebro hinauf, bis Miranda zu marschiren,um zwischen Bayonne und Madrid eine Stellung zunehmen, wodurch alle unsere .Operationslinien bedroht,und die Kommunikationen der Hauptstadt mit Frank-reich unterbrochen würden. Der letzte Tlieil diesesPlanes, wiewohl vielleicht etwas gewagt, wird jedochweniger verwegen erscheinen, wenn man bedenkt, dafsich mich zu jener Zeit in einen neuen Krieg mit Oester-reich einliefs, und dafs Marschall Soult gerade damalsvon Corunna in’s Herz von Portugal rückte, wo dieEngländer die zur Vertheidigung der Halbinsel be-stimmte Armee zu organisiren begannen. Vor Allemaber mufste Blacke das zur Vertheidigung von Sara-gossa aufgestellte Korps schlagen; dieser Versuch ge-lang ihm nicht, desto erfolgreicher aber war sein Be-mühen, die Volksmenge zu neuem Widerstände auf-zureizen. Aushebungen und Rüstungen wurden aufverschiedenen Punkten Arragonien’s vorbereitet; Villa-campa, Durand, Ramon, Gayan, auf dem rechten Ebro-Ufer, — Mina, an der Gränze von Navarra, — Reno-vales, Samara, Perena, Pero Duro, Cantarero, nebstmehreren andern, in Ober-Arragonien , bildeten nachund nach um das dritte Korps der französischen Ar-mee einen Kreis von Partheyen und Guerilla’s, die biszur Beendigung des Krieges unaufhörlich dessen Be-wegungen im Wege standen und sich seinen Operatio-nen widersetzten.