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Dritter Band.
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und das Meer den Insurgenten alle möglichen Hülfs-mittel zuführte. St. Cyr stand seit dem Monat Februarvor Tarragona: bey der Unmöglichkeit, sieh länger un-ter den Mauern dieses Festplatzes zu halten, verlangteer auf das Dringendste die zum Angriffe auf Girona,ohne dessen Besitz unsere Lage in Catalonien immerunsicher bleiben mufste, erforderlichen Mittel. Kom-munikationen waren beynahe nicht möglich ; nicht we-niger, als 6 bis 7 Bataillons hätte es bedurft, um ei-nen Befehl von Per >igmn m-li Barcellona zu iiber-schicken, und nur zur See und vermittelst unerhörterMühe hatte eine Korrespondenz Statt finden können.St. Cyr entschlofs sich demnach, sich näher an michzu ziehen, um sowohl sich leichter Lebensmittel ver-schaffen, als um die Belagerung von Girona begünsti-gen zu können.

Auf die Nachricht von den uns durch diese Provinzin den Weg gelegten Hindernissen, hatte ich zu Endedes Jahres igog beschlossen, das 4te Korps unterMassena’s Befehlen dahin abzuschicken. Schon warer über den Rhein zurückgegangen, als ich mich durchden Krieg mit Oesterreich genöthigt sah, ihn wiedernach Deutschland umkehren zu lassen, wo die Siegervon Eylau sich ihres alten Ruhmes würdig bezeigten.

Dieser widrige Zufall trug nicht wenig zum schlech-ten Ausgange des spanischen Krieges bey; es wurdenjedoch alle Anstalten getroffen, so gut wie möglich Rathdafür zu schaffen : zu Perpignan wurde ein Belagerungs-Park zusammengebracht; General Verdier kam inReille’sStelle nach Figueras, und bildete ein zu den Angriffenauf jenen Festplatz bestimmtes Korps von ig Bataillons.

Gi rona hat sich durch eine eben so aufserordent-liche Vertheidigung, wie Saragossa, berühmt gemacht.Zwar ist es richtig, dafs dieser Festplatz regelmäfsigei e