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Dritter Band.
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Werke hat, als die Hauptstadt von Arragonien; alleines b'eibt dennoch unleugbar, dafs an seiner hartnäcki-gen Vertheidigung die Begeisterung seiner Einwohnerwenigstens eben so : I ä heil hil'e, als d e von derKunst geschaffenen Mittel. Die Einwohner von Giroua,noch fanatischer, als il r‘ \a<•hbnru , übertrugen denOberbefehl über die in der Festung befindlichen Ba-taillons und Einwohner sowohl, als auch über ganzSpanien, dem heiligen Narcissus. Stolz auf den Bei-stand dieses Generalissimus, schickten sich die Einwoh-ner und sogar die Weiber an, allen uusern Anstrengun-gen zu trotzen. Wäre der Widerstand der Spanier dasErgebnifs einer zugleich heldenmüthigeu und aufge-klärten Vaterlandsliebe gewesen, so wären sie wohl nieauf solche Vertheidigungsmittel gegen uns verfallen;sie hätten sich ohne Zwei fei a mb re Generale gewählt.Zum guten Glücke für sie hatte der heilige Narcissuseinen würdigen Unterbefehlshaber: General Alvarezwar geprüft in Tapferkeit, und eben so entschlossen,als Palafox, seinem Namen durch einen verzweifeltenWiderstand Ruhm zu verschaffen: durch die Begeiste-rung der Einwohner wurde dieser sein Entschlufs nochvermehrt.

Girona liegt am Ter, am Fufse einer Schlucht, wel-che die Strafse nach Perpignan durchschneidet. DieStadt ist nur mit sehr mittelmäfsigen Werken umge-ben; allein auf den Bergen, die es nach Norden undOsten begrenzen, sind vier Forts befindlich, welchedessen Berennung , die dadurch von beträchtlichemUmfange seyn mul's, erschweren. Um es von der Süd-Seite angreifen zu können, hätte man der Artillerieeine Strafse eröffnen müssen, denn die einzige fahrbareStrafse geht durch die Stadt. Es fehlte an Händenzu einer solchen Arbeit: auch hätte es schwer gehal-