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mit dem von Ludwig XIV. vom Jahre 1704 bis 1709 inSpanien geführten so dummer Weise verglichen haben,bewiesen weiter Nichts, als dafs sie Nichts von be-schichte verstehen. Unter Philipp V. hatten die Fran-zosen drey Viertheileder Bevölkerung des Königreichesfür sich ; blols Arragonien, Catalonien und Valencia hat-ten sich für das Hans Oesterreich ausgesprochen. Hatteich hlofs die Hälfte des Anhanges gehabt, durch wel-chen Ludwig’s XIV. Waffen unterstützt wurden, so wä-ren meine Feinde nebst den Engländern wie ein Hauchvor meinen Adlern verschwunden; in zwey Feldzügenwäre der Krieg beendigt gewesen. Bey einem solchenAnhänge konnten wir auf hinlängliche Verpflegung zäh-len, brauchten nicht jede Provinz militairisch zu be-setzen, und hätten daher alle unsere Kräfte gegen dieenglische Armee und die wenigen Truppen, die Spanienzu derselben stofsen zu lassen im Stande gewesen wäre,verwenden können; wir hätten, mit einem Worte, denKrieg militairisch geführt: diefs war für Vendöme undBerwick ein Leichtes, da sie nie'mehr als 30,000 Eng-länder und Oesterreicher, und etwa eben so viel Spanierzu bekämpfen, und gegen 8 Millionen Spanier auf ihrerSeite hatten.
Während meine Armeen in Spanien und Oesterreichtriumphirten, waren die des Kaisers Alexander eben-falls nicht miissig geblieben, und ihre Unternehmun-gen, wenn sie gleich nicht in diese Kommentarien zugehören scheinen , standen dessenungeachtet in zu na-hem Zusammenhänge mit meiner Politik, als dafs ichsie nicht hier sollte leicht berühren dürfen.
Die kleine russische Armee, die im Jahre igoS nachFinnland eingerückt war, und mit so viel Glück Swea-horg eingenommen hatte, mufste noch das ganze Jahreinen kleinen Krieg unter wechselndem Glücke fortfüh-