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Dritter Band.
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Das Gros derselben versammelte sich bey Galacz; einhinlänglich starkes Korps blieb zur Deckung der Für-stenthümer zurück. Der mit Oesterreich ausgebroche-ne Krieg bewog den alten Marschall, seinen Plan auf-zuschieben, statt ihn rascher zu verfolgen; gleich alsob Oesterreich, in Deutschland mit mir, und mit Rufs-land in Pohlen beschäftigt, ihn in der Moldau hättebeunruhigen können. Die Türken benutzten diesenAufschub, fielen über die Servier her, nahmen Nissaweg, und bedrohten Belgrad. Eine von den Russengegen Cladowa versuchte Diversion wurde zurückge-schlagen. Endlich in den ersten Tagen August’s , fandder so vielfach verkündete Uebergang bey Galacz Statt.Ismail wurde nun berennt; allein Prosorowsky starb,und Bagration kam provisorisch an dessen Stelle.

Die Türken, anderswoher angestiftet, ergriffennun ihrer Seits die Offensive: der Grofsvezier giengden 4 August bey Giurgewo über die Donau. Es ent-stand hiedurch eine seltsame, verkehrte Stellung — dieRussen waren auf dem rechten, der Vezier auf demlinken Donau-Ufer. Bagration hoffte, ihn durch seinVorrücken auf Silistria zurückzubringen ; er nahm aufdem Wege dahin bey Rassewata Khoref-Bassa’s ver-schanztes Lager weg; gegen Silistria aber, wohin sich15,000 Türken geworfen hatten , konnte er Nichts un-ternehmen. Man wurde hierüber durch die am 26 Sept.erfolgte Uebergabe von Ismail getröstet, dessen Besa-tzung gleichwohl freyen Abzug erhielt.

Bagration’s Diversion erreichte jedoch ihren Zweck;der Grofsvezier gieng wirklich wieder auf das rechteDonau-Ufer über, und entsendete nach seiner Rückkunftnach Rustschuk einen Theil seiner Armee nach Tartariza,um Silistria zu unterstützen. Bagration hielt sich miteinem Korps von 7—$,ooo Mann für stark genug, diese»