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Herz des Künigreich’s zu tragen. Eine solche Basis,durch die Nachbarschaft von Wellington^ unversehrterArmee gesichert, erheischte die völlige AufmerksamkeitSoult’s, der, so lange sich ein Waffenplatz auf seinenKommunikationen befand, von wo aus der Feind jedenAugenblick mit Macht gegen seine zur Beobachtung vonCadix und Gibraltar, und zur Besetzung von Granadaund Malaga zerstreuten Truppen, debouchiren konnte,nicht vor Cadix ruhig verweilen und das ganze Ufer-land des alten Baetica besetzt halten durfte; allein derMarschall vermochte nicht zeitig genug zu einem Ent-schlufse zu gelangen, und an den Ufern der Guadiana mitNachdruck zu Werke zu gehen ; er brachte seine Zeit mitUnterwerfung des Landes zu, ehe er noch die feindli-chen Massen, die dessen Besitz unsicher machen mul's-ten, aufgerieben hatte. Der Mangel an einem Belage-rungspark für die Unterwerfung von Badajoz, kannnicht als Entschuldigung gelten, da man zu Sevillaein schönes Zeughaus vorgefunden und viel sphweresGeschütz in der Sierra-Morena erbeutet hatte.
Wellington zog seiner Seits auch nicht allen mög-lichen Nutzen aus der Zerstreuung unserer Truppen.Sein Marsch in die Gegend von Civdad-Rodrigo, derzu Anfang des Jahres tgto zu grofsen Ergebnissen hätteführen können, wenn er zu rechter Zeit die Offensiveergriffen hätte, wollte, da er wieder auf seine Stel-lung zurückkehrte, nichts weiter heii'sen. Es scheint,dafs er vermöge seiner Zwischenstellung um so kräf-tiger agiren zu können glaubte, sey es nun gegen Neybey Salamanka, oder indem er über Badajoz in Soult’sRücken debouchirte.
Wir haben vorhin die Gründe zu dieser Unthätig-keit angedeutet, wodurch acht Monate lang die ganzeLast des Krieges auf Spanien drückte. Ihre QuelleNapoleon’s Leben■ yer Land, 24