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Dritter Band.
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grofse Gefahr, in welcher sein Lieutenant geschwebt,und welch ein unverhofftes Glück ihn daraus gezogenhatte. Auch wurde ihm angezeigt, die Truppen-Ab-theilung des Generals Darrieaud habe allein schonhingereicht, Ballesteros an der Niebla anzuhalten.

Dessenungeachtet war die Ankunft des Obergeneralszu Sevilla nicht ohne Nutzen, denn wenige Tage hier-auf liefs die spanische Regierung, nicht entmuthigtdurch den geringen Erfolg ihrer Unternehmung, Lar-dizabal’s und Ballesteros Korps, auf’s Neue gegen dieHauptstadt Andalusien’s vorrücken: General Maransinwar so glücklich, ersteren zur Wiedereinscliiffung beyMoguer zu nöthigen , und sodann den zweyten, den12 April, bey Frenejal vollständig zu schlagen.

Ein drohenderes Gewitter hatte sich mittlerweilein der Gegend \on Badajoz zusammengezogen. Mor-tier, der sich vom löten auf den ;i März, Campo-Majorund Albuquerque unterworfen hatte, war eben im Be-griffe, sich seiner Eroberungen in friedlicher Ruhe zufreuen, als er unsern Abzug aus Portugal und die An-näherung eines beträchtlichen Theiles von Wellington’sArmee erfuhr.

Für Massena, dessen schwierige Lage wir schonoben geschildert haben, war in der That keine andereWahl geblieben, als seine Armee durch Hunger unddas Sehwerdt der Anglo-Portugiesen zu Grunde gehenzu sehen, oder sich der Beschämung eines freywillfgenRückzuges zu' unterwerfen. Dieser Rückzug war beyder Beschaffenheit des Landes, bey dem allgemeinenAufstande der Einwohner, dem gränzenlosen Mangelder Armee an Allem, und bey der numerischen Ueber-degenheit des Feindes äufserst mifslich. Massena konnte[denselben auf der Strafse nach Coi'mbra, durch dasGZezere-Thal auf Sabugal, oder durch das Thal von' Napoleon’s Leben. 3 ter Band. 28