Castel-Franco ausführen. Er konnte sogar seine Brü-ekengeräthe von dem Zezere in den Tajo hinabgehenlassen, sodann diesen Flufs überschreiten, und sichüber Portalegre nach Badajoz wenden. Das Letzterewar ihm angeralhen worden, allein aus Besorgnil's,Hill möchte ihm den Uebergang streitig machen, Unter-lids er es. Er hatte keine Zeit zu einem Versuchedieser Operation, welche, wenn sie mifslang, die ganzeArmee auf’s Spiel gesetzt hätte. Die Stral'se nach Ca-stel-Franco ist zu schlecht, und führt durch ein un-fruchtbares Land. Massena entschlol's sich demnach,ganz einfach, der Stralse, die er bisher eingesehlagenhatte, zu folgen; er nahm dabey an, es Wurde ihmauf derselben die Fortschaffung seines Material’s leich-ter werden, als auf den Stralsen von Castel-Franco undSabugal. Bis hieher war an Massena’s Verfahren durch-aus Nichts auszusetzen; er hatte von der Beharrlich-keit, die seinen Charakter bezeiehnete, neue Beweisegegeben; allein auf einmal sah man ihn ohne allen£gut geläfsten Plan umherschwanken. Die Stral'se vonCoi'mbra führt zuerst von Süden gegen Norden, werkletsich dann östlich längs des Mondego hin, und bildetein rechtwinkliges Dreyeck, auf dessen Hypothenusoder Weg von Espinhal nach Pontemurcella über denAbhang der Berge von Estrella hinläuft. Dieser Wegwar demnach viel kürzer, als die grofse Stral'se, undder Feind hätte uns auf demselben j wenn wir ihn offenlicl'sen, nach Alva zuvorkommen können. Das Mittel-treffen und das Material folgten der grol'sen Stralsenach Coi'mbra, und die Nachhut nahm den geradenWeg. Das zvveyte Korps unter Reynier bildete dieseNachhut.
Mochte nun Massena dem Feinde imponiren wol-len, oder hatte er wirklich die Absicht, eine Schlacht