44 *
nicht furchtbarer, nicht disciplinirter; sie waren Sol-daten-Horden ohne alle Erfahrung, und, gleichwieAlles in dieser Welt sein Ende erreicht, so wäre ichmit allen diesen Hindernissen bald fertig geworden,wenn meine Verhältnisse zu Rufsland mir gestattethätten, die ganze Macht meines Reiches gegen Wel-lington zu richten, und ihn aus seinem letzten Zu-fluchtsorte zu verjagen.
Der englische General hatte sich nicht darauf be-schränkt, Massena lebhaft zu verfolgen; die Nach-richt von dem Falle von Badajoz und dem den Spa-niern begegneten Mifsgeschicke, bewog ihn, so wie ersich überzeugt hatte, dafs Massena, ohne dafs es zueiner Schlacht käme, Estremadura erreichen würde,sein Augenmerk auf Soult’s Seite zu richten. Er hattedeshalb den General Beresford mit drey anglo - portu-giesischen Divisionen entsendet; sie waren in der Höhevon Villg-Velha von der Armee abgegangei,, und nah-men , den 20 März, ihre Richtung über Portalegreauf Elvas. Ihre Vorhut zeigte sich schon ;am 23 Märzvor Campo Major in demselben Augenblicke, wo Mor-tier die Räumung und die Schleifung der Werke die-ses Festplatzes angeordnet hatte. Latour - Maubourgfand nicht mehr Zeit genug zur Ausführung diesesAuftrages, und nur mit Mühe brachte er den von do.rtabgeführten Convoi zurück. Mortier, seit einigen Ta-gen nach Frankreich zurückberufen, übergab unter soschwierigen Umständen diesem General den Befehl überdas ^te Korps. Es gab hier nur einen Ausweg, den,Besatzung nach Badajoz zu werfen, und den Verstär-kungen, welche Sou.lt auf die erste Nachricht von die-sen mifslichen Umständen herbeyführen würde, ent-gegenzugehen; hiezu entschlofs sich auch Latour-Maubourg. Nachdem er eine Besatzung von nur 2,500