Band 
Dritter Band.
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die Belagerer erlitten dabey, ohne allen Erfolg, em-pfindliche Verluste.

Kaum hatte Marmont nach der Schlacht von Fuente-de-Honor Massena im Oberbefehl der Armee von Portugalabgelöst, als er den Befehl erhielt, sich, um Badajozzu retten, mit Soult zu vereinigen. Von dem MarscheWellinglon’s in der Richtung dahin, und von demUmstande in Kenntnifs gesetzt, dafs ein Korps unterSpencer zurückgelassen worden sey, um ihn im Zaumezu halten, brach Marmont, an der Spitze von zweyD ivisionen, selbst nach dem obcrn Thale der Coa auf,am Civdad-Rodrigo frisch zu verproviantiren, und dieBewegung zu maskiren, welche er den übrigen Theilseiner Armee zu derselben Zeit über Plasencia nachAlmaraz ausführen iiefs. Bald schlug der Marschalldieselbe Strafse ein, und rückte auf Merida vor, wäh-rend Soult, von seinem Marsche benachrichtigt, Lle-rena verliefs, und sich gegen Alniendralejos zur Be-werkstelligung seiner Vereinigung mit ihm ausdehnte.Diese wichtige Vereinigung fand am 17 Juny Statt,und die beyden Armeen, damals ungefähr 55 — 60,000Mann stark, rückten gegen den Feind an. Wellingtonaber, immer nur darauf bedacht, dem Zufalle Nichtszu überlassen, hob in der Nacht vom löten schleu-nigst die Belagerung von Badajoz auf, und kehrte,nachdem er vorher noch einen zweyten, eben so ver-geblichen Sturm von der Seite derCitadelle hatte ver-suchen lassen, über Olivenza und Campo-Major nachPortugal zurück.

Uebrigens wäre es auch nicht klug gewesen, beyAlbuera stehen zu bleiben, da Marmont von Albuquer-quc auf Badajoz vorrückte3 allein man begreift nicht,warum der englische General sich nicht über Campo-Major, Jenem entgegen, nach Albuquerque zu, warf,