Band 
Dritter Band.
Seite
449
JPEG-Download
 

449

men hatte» von seinem linken Flügel aus, gegen denTajo 'zu manüvriren, so dafs er sich in nähere Verbin-dung mit Soult setzte und mit diesem gemeinschaftlichauf die Rettung von Badajoz hinoperirte.

Wellington, wiewohl durch Beresford’s Erfolg heyAlbuera beruhigt, hatte seiner Seits für nothvvendig er-achtet, sich mit dem Gros seiner Armee gegen dieGuadiana zu wenden ; den General Spencer liefs er mitig,coo An gl o-Portugiesen auf Beobachtung hey Sabugalstehen. Dieser, durch die Wichtigkeit von Badajozund durch die Wahrscheinlichkeit herhcygeführte Ent-schlufs, dafs Soult die ganze Armee von Andalusienan sich ziehen würde, um die erlittene Niederlage zurächen, verdient den Beyfall der Renner.

Nachdem alle Vorkehrungen zur Belagerung ge-troffen, und die Parallele eröffnet war, wurde Badajoz,vom 2 Juny an, auf das nachdrücklichste beschossen.Die Engländer legten ihre Batterien auf dem Felsenan, und machten, wegen Mangels an Erde, ihre Brust-wehren aus Wollsä keu; ein wohl seit enes Verfahrenhey Festungs-Angriffen. Diese Belagerung wurde auchnoch dadurch merkwürdig, weil man sich währendderselben überzeugte, dafs das eiserne Geschütz demmetallenen vorzuziehen sey, welch letzteres sich zusehr erhitzt, und weder ein eben so langes, noch soschnell aufeinanderfolgendes Feuer aushalten kam..Der unerschrockene Philippon vertheidigte die Festungmit eben so viel Math, als Einsicht; mit gleich vielEnergie drängte ihn Wellington. Ungeduldig über sogrofsen Widerstand, und ohne Zweifel von unsern Be-wegungen , welche auf eine baldige Unterstützungsch Hessen liefsen, in Kenntnifs gesetzt, liefs er einenSturm auf das Fort San-Christoval, das auf einer An-höhe des rechten Guadiana-Ufers liegt, unternehmen;

Mapoteon's Leben. $ter Band. 29