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Erster Band.
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in seinem guten Rechte zu sein, wenn er ihm widerstand.Von allen Gegnern dachte wohl niemals einer daran, dasReich zu sprengen, auf dem sie sich vielmehr beruhen fühl-ten; sie wollten nur einer einseitigen Ausübung der Ge-walt gegenüber ihr politisches Dasein aufrecht erhalten.Und wenigstens die Landschaften waren hicmit vollkommeneinverstanden. Von allen Kaisern, so glänzende Eigen-schaften auch viele von ihnen besaßen, hat doch Keinerseit Otto dem Großen dem Volke einen ehrenden Beina-men abgewinnen können; glücklich genug, wenn sie nichtganz vergessen wurden. Unter den Territorialfürsten aberfinden wir überall die Freudigen und Kühnen, die Eiser-nen, Ernsthaften, Erlauchten, Weisen und Guten. Siestanden der Theilnahme der Menschen näher: man sahdeutlicher, wie viel eine bedeutende Persönlichkeit vermögeund werth sei; landsmännisches Selbstgefühl spiegelte sichin ihrem Lobe, während sich das Kaiserthum in uner-grcifbarer Ferne bewegte und keine volle Theilnahme desMitgefühls, die niemals bloße Bewunderung ist, erweckenkonnte.

Allmählig trat eine gänzliche Umwandlung des allge-meinen Verhältnisses ein.

Früher war der Kaiser in seiner Macht als der le-bendige und feste Mittelpunkt der Gesammtheit angesehenworden: von ihm wurden den Provinzen ihre Vorstehergesetzt oder auch genommen: später erschien die Macht derStände vornehmlich der Fürsten als das Feste, Bleibende;