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Erster Band.
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endlich der letzte Luxemburger, Kaiser Sigmund, sich cinge-stand, daß er mit den Irrungen des Reiches und derKirche vollauf beschäftigt die Herrschaft in der Mark nichtbehaupten könne, und mit der Ausübung derselben einenFreund und Verwandten betraute, der ihn dagegen mitGeld unterstützte, und dem er auch sonst die größten Ver-pflichtungen hatte, den Burggrafen Friedrich von Nürnberg.

H Friedrich gehörte einem Hause an, dessen Ursprung sichvor dem Auge des Forschers in die zweifelhafte Ferne derJahrhunderte zurückzieht, wo die übriggebliebenen Auf-zeichnungen die Namen auch sehr angesehener Geschlechternoch nicht genau unterscheiden. Mit historischer Gewiß-heit finden wir seine Ahnherren zuerst im Besitze derReichsfeste Nürnberg, von wo aus sie sich durch Erbe,oder Kauf oder Lehen, glücklich und geschickt, in den frän-kischen Kreisen oberhalb und unterhalb des Gebirges aus-breiten. An den allgemeinen Angelegenheiten des Rei-ches und der Christenheit nahmen sie auf das lebendigsteTheil. Einer von ihnen hat die Wahl Rudolfs von Habs-burg zum Kaiser vermittelt, und denselben von den klei-nen örtlichen Fehden, in denen er begriffen war, zu denGeschäften des Reiches abberufen, welche sein Haus großmachen sollten. Ein anderer hat in der Schlacht von Ni-kopolis mitgefochten, und dem damaligen Heerführer derChristen, seinem Schwager Sigmund das Leben gerettet.

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