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ihre Macht und ihre Ohnmacht hieher zurückwirkte. Gleichim Anfang verlor die Mark ihre Nebcnlandc; bald daraufdurften ein Erzbischof von Magdeburg, ein Herzog vonMcklcnburg ungestraft Gewaltsamkeiten gegen sie ausüben:damit hing zusammen, daß endlich eine Familie mächtigerEdelleute, im Besitz von mehr als zwanzig festen Schlös-sern, an der Spitze eines kriegerischen Gefolges, das vonSchutzgeldern und Lösegeldern genährt ward, eine dasfürstliche Ansehn zugleich usurpirende und doch unmöglichmachende Gewalt ausübte; — heute sah man einenOuitzow von einer Stadt, die sich seinem Schutze an-vertraut hatte, mit Saitenspicl und Festlichkeit empfangen,und nach Hause geleitet; morgen aber glaubte sich der-selbe, weil ihm das Schutzgeld nicht bezahlt worden sei,berechtigt das Vieh von den Gemeindcweiden wegzutrei-ben; die ihm nachsetzenden Bürger sprengte er auseinan-der, und warf die angesehensten von ihnen in seine Thürme.Raub und Krieg war die Regel: Friede und Vertrag dieAusnahme. Je näher man der Mark kam, sagt eingleichzeitiger Chronist,' desto unsicherer reiste und wan-derte man; ein Jeder hat sich der Gewalt überhoben dieer gehabt, und nur gethan, was ihn gelüstet. ^ Bis
1. Wusterwitz, dessen Schilderung dieser Zeiten im Original lei-der noch nicht wieder aufgefunden ist, bei Angelus ^»n-ilcs Al->r-olckae S. 185.
2. Die Mark, die leider langzyter von krieg und andre stuckewegen swcrlich vervallen und als verderblich gcwest ist. Urk. vom8 3uli 1411 bei Riedel c<«I. ch'i>I. II. „i, 178. Das Latein beiBuchholz Geschichte der Churmark, V, 174 ist noch deutlicher: >lor-