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Erster Band.
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Schon trat ein Zustand ein, in welchem die katholi-schen Ncichsstände, denn das Prinzip der Tcrriton'almachtkonnten auch sie nicht fallen lassen, in Aufregung gericthen:der Papst fürchtete für seinen Sitz in Rom, und rief diealte Eifersucht des französischen Hofes gegen das HausÖstreich zu Hülfe. Indeß mußten die nordischen Prote-stanten alle Tage besorgen, von dem fortschreitenden Bc-kchrungskricge erreicht zu werden.

Eine große politische Wahrnehmung erhob sich im all-gemeinen Zusammentreffen der die europäische Welt bil-denden Kräfte.

So wie die Fortdauer des Tcrritorialfürstenthums unddes Protestantismus zweifelhaft wurde, so erwachte auchein Gefühl davon, daß dieselbe doch für das europäischeGleichgewicht, oder die unabhängige Entwickelung der übri-gen Nationen und Mächte unentbehrlich sei. Die Ver-flechtung der allgemeinen Angelegenheiten forderte ein selb-ständiges protestantisches Fürstenthum vornehmlich im deut-schen Norden.

Wir müssen aber bekennen, daß wir damals nicht imStande waren uns selber zu helfen und die alte Bedeu-tung wiederzugewinnen.

Es mußte ein fremder Fürst sein, der im Interesse zu-gleich seines Landes und der Religion die Waffen ergrei-fend die Kriegsgewalt brach, welche die evangelischen Für-stenthümer zu erdrücken im Begriff stand.

Welch gefährliche Nothwendigkeit war es aber, dieser