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Erster Band.
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Hülfe zu bedürfen. Die Befreiung verschaffte der Macht,die sie vollzog, ein Übergewicht, das die Geschicke vonDeutschland nun erst vollkommen verwickelte.

So lange ging es noch, als der geistreiche und wohl-wollende König am Leben war, der diese Sache zuerstin Gedanken gefaßt, und so durchgeführt; nach dessen Todeaber blieb nur der nackte schwedische Eigennutz übrig, ver-treten von gewaltsamen Heerführern, die nur noch für sichselber fochten, und von einem gewandten Diplomaten, derganz Europa herbeizog um seinen Zweck zu erreichen.

Kaum von dem Verderben befreit, das ihnen ihr ge-setzmäßiger Oberhcrr der Kaiser bereitet hatte, sahen sichdie evangelischen Stände durch die Übermacht der Ver-bündeten die ihnen zu Hülfe gekommen zu einer andernArt von Unselbständigkeit verdammt.

Indem dann einige von ihnen sich wieder dem Kai-ser zugesellten, der durch das Unglück belehrt, zu der ge-mäßigten Stellung zurückzukehren suchte, welche er frü-her eingenommen, zogen sie den Ingrimm der krieggeüb-ten Ncligionsgenosscn auf sich, die sie auch mit jenerHülfe nicht zu bestehen vermochten.

Gerade in diesen Zeiten der Ohnmacht trat ein Fallein, für den die brandenburgischcn Fürsten seit Jahrhun-derten Rechte erworben, die Erledigung des HerzogthumöPommern. Jetzt aber nahmen die Schweden, die sichschon in Besitz gesetzt hatten, dies ihnen wohlgclegcne Landfür immer in Anspruch. Nur vergebens verbündete sich