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Erster Band.
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und seinen Engeln empfehlen, damit nichts Böses überihn beschlossen werde.' Auch fand er den hartnäckigstenWiderstand; nur durch ein entschlossenes Ergreifen desgünstigen Augenblicks konnte er den Schöppcnmeister inseine Hände bringen; man hat ihm wohl gesagt, wenn manhundert Beschwerden habe, und er stelle deren ncunund-neunzig ab, so werde man ihm um der hundertsten willenden Eid versagen. „Ich thue hier nichts," ruft er ein-mal aus, „als daß ich mich in mir selber ereifere: Gotthelfe mir von den Leuten die keine Gründe hören." ^Allmählig aber machten sich diese doch geltend. Vielzu weit waren die Stände gegangen: sie lehnten sich nichtsowohl gegen ihren Fürsten, als gegen ein historisches Er-eigniß auf, das sich nun einmal im Conflicte der europäi-schen Kräfte vollzogen, und welches rückgängig zu ma-chen sie nicht im entferntesten fähig waren. Endlich ent-schlossen sie sich doch, die wichtigsten Fragen zu erledigen,ohne Rücksicht auf Polen: es ward eine Abkunft getrof-fen, bei welcher fürstliche und ständische Rechte in eineArt von Gleichgewicht kamen: Friedrich Wilhelm fand siejenen sogar noch vortheilhastcr, als sein ursprünglicher An-trag gewesen. ° Am 16 Oktober 1663 leisteten ihm die

1. Schreiben der Landaräfin Hedwig Sophie von, lOScptbr.1662 bei Orlich Friedrich Wilhelm 1836. Anh. S. 93.

2. Vgl. die Schreiben des Statthalters bei Orlich: GeschichtePreußens im siebzehnten Jahrhundert. 1838. I. S. 329 f.

3. 16 Mai: An Schwerin. Hätten die Stände bei der Regi-mentsverfaffung (die er vorgeschlagen) mehr erhalten, als jetzo beidem Landtagsabschied. Ich danke dem Höchsten daß es jetzo so weitdamit gekommen: der wolle mir serners beistchen.