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Erster Band.
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zu schützen. Es war eine Sache nicht der Willkühr unddes Ehrgeizes, sondern der Nothwendigkeit. Man mußtenur die Mittel finden, ein solches Heer aufzustellen undzu erhalten, ohne das Land zu erdrücken.'

Diese durch freiwilliges Eiuverstäudniß den verschie-denen Ständen abzugewinnen, ist ein Gedanke, der in je-nen Zeiten noch nicht gefaßt werden konnte, und bei demVorwalten der provincicllen Begriffe ganz unausführbargewesen wäre. Man konnte zunächst nur daran denken,die vornehmste und noch immer ergebenste dieser Land-schaften, die Kurmark, zu einer entsprechenden Bewilligungzu vermögen.

Wir haben diesen Versuch, von dem so viel abhing,ein wenig näher zu betrachten.

Man muß den märkischen Ständen zugestehen, daßsie ihren Fürsten bisher nach Kräften unterstützt hatten,namentlich bei der Wiedcreinlösung der verpfändeten Do-mänen; ein Antrag der angedeuteten Art aber, der ih-nen in einem Augenblick geschah, als sie des geschlos-senen Friedens froh zu werden gehofft, im Jahre 1661,

1. Ausschreiben vom 14. Oktober 1661. Wie dann die bishergeübte coUedsnM rsäo fast gchäßig und viele Leute durch den blo-ßen Namen der Contribution in unserm Lande sich zu sehen abge-halten werden, auch große Streitigkeiten wegen Prägravation — son-derlich zwischen den Städten vergeh», und dagegen doch in andernOrten säst eben so viel ja mehr gesteuert wird, nur daß es nichtdurch dergleichen Collertcn sondern durch andere Mittel geschieht unddieselben in gutem Stande nicht allein verbleiben, sondern von TageM Tage-an Volk und Reichthum zunehmen. (Manustr. der Königl.Bibliothek.)