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war ihnen im tiefsten Herzen zuwider. Sie riefen dasBeispiel von Schwedisch-Pommern an, wo die auswär-tige Macht, der das Land habe überlasten werden müs-sen, das harte Joch doch erleichtere. Sie forderten denFürsten auf, seinen Kricgsstaat aufzulösen, alle Regimen-ter, auch die Stäbe und Primaplana's zu entlassen, ankeine weitere Anschaffung von Geschütz zu denken, dieTruppen, die etwa zur Bewachung der Landesbefestigun-gen erforderlich seien, wieder auf Compagnien zurückzu-führen. '
Friedrich Wilhelm versetzte: er habe nun einmal dieBehauptung seines Landes und Staates in die Waffengesetzt, er wolle und müsse in Kriegsbereitschaft bleiben,denn von allen Seiten drohe ihm Gefahr; ohne Sicher-heit des Landes sei an keine Wohlfahrt desselben zu denken.
Der entschiedene Wille des Fürsten, seine Ungnade,die sie durch die anzüglichen Ausdrücke ihrer Eingabe ver-schuldet zu haben später sich selbst anklagten, die Erin-nerung an die ihnen durch die Neichsabschiede auferlegtePflicht bewogen die Stände, die Summe zu bewilligen,bei welcher er zuletzt stehen geblieben, 20000 Thlr. desMonats, und sie sofort in der bisherigen Form der Con-tribution umzulegen.
1. ErccptionSschrift vom 27 Novbr. In den Niederlanden habeman diese Mittel extern,'» nece»»!tatil>u» «empöre bell, ergriffen; hieraber wolle man sie in -«->«» paeato den Ständen gegen ihre Privi-legien obtrudiren, jeder Stand verharre am besten bei seinem ju,nnaesitum. — In den circuli» des h. Neichs auch bei den großenReichs - und Ansastädten sey ein solcher mocl»» contrikuenlli unerhört:er werde von den Juristen gemißbilligt. (Idi-l.)