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seine Hofpost verband Memel mit Eleve, und nachdemer sie einmal seinem Bedürfniß gemäß in Stand gesetzt,ließ er sich durch keine Einsprüche der Taris in ihrerHandhabung stören; — für sein Spinn- und Linnen-land, wie er die Grafschaft Mark nannte, hat er die Leggezu Bielefeld gegründet, zur Aufsicht über die Arbeit undBeförderung des Vertriebes; — für den Landbau wur-den unter dem Einfluß seiner allseitigen Bemühungen neueAussichten gefaßt. * — Vor allem trug er Sorge fürdie Erhaltung der Bauerschaftcn, und führte zu weiteremAnbau fleißige Eolonisten herbei; jene Oldenländer nachder Wische, Holländer nach den Brüchen der Havel undder Warthe; so wie Franzosen in die wiederaufkommen-den Städte.
Der allgemeinen Bildung seine Aufmerksamkeit zuzu-wenden scheinen ihn seine Kriegsgcschäfte mehr angetrie-ben als abgehalten zu haben: in Mitten der preußischenGefahren hat er für seine westlichen Länder die Universi-tät Duisburg gestiftet, ^ von seinem Feldlager in Jüt-
1. Zoan Scarlet ^xoicullurs Lorussico Kranllehurxic» sucht fürOstpreußen nachzuweisen, »wie die Agriculat könne also eingerichtetwerden, daß es den Commercien und der Navigatio höchst dienlichsein kann, und dadurch können auch nicht allein Sr. Churf. Durchl.Zollintraden, sonder» auch ihre Jntraden aus ihren Domänen undzwar nicht allein gedoppelt, sondern auch bald in iokoüuin vermehrtwerden.» Er fordert die Anwendung der Chemie auf den Landbau.
2. In seiner Abwesenheit vertrat ihn Johann Moritz von Nassau-Siegen, der alle Culturbestrebungen im Lande sehr wesentlich geför-dert hat. Seyler: Leben und Thaten Friedrich Wilhelm- S. 39.