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man den Frieden von Oliva erkämpft hat, ward imJahre 1666, ohne Beziehung auf die Umstände, welchedamals obgewaltet, erneuert; es ist das erste allgemeineBündniß zwischen Östreich und Brandenburg. ' FriedrichWilhelm war gesonnen, sich auch ferner an Kaiser undReich zu halten, und mit ihnen im Verein den beiden inDeutschland eingedrungcnen Mächten, Franzosen undSchweden, zu widerstehen.
Nun wollen wir nicht wiederholen, was unzählige Malerzählt worden, wie er im Jahr 1672, als sich die Über-wältigungspolitik Ludwigs XIV gegen Holland entwickelte,fast zuerst von allen europäischen Fürsten derselben ent-gegentrat; bedeutend für ihn selbst wurden die Ereignisseerst, als Ludwig seine Gewaltsamkeit auch gegen dasReich richtete, und die Schweden, obgleich sie diesmalschwankten, endlich dennoch bewog, mit ihm gemeine Sachezu machen.
Im Oktober 1674 finden wir Friedrich Wilhelm jen-seit des Rheins; er wünschte mit Türcnnc zu schlagen,
1. 10 Mai 1666; bei Pufendorf X, 26, jedoch nur flüchtig er-wähnt, so daß es leicht hat übersehen werden kennen. Der Unter-schied ist, daß in dem Vertrag von 1658, der bei Pus. VI, § 17vorkommt, die beiden Theile sich gegenseitige Hülfe für ihre altenund neuen Besitzungen versvrechcn, wenn sie von, König von Schwe-den angegriffen werden, in dem zweiten Vertrag von 1666 aber ge-gen Jedermann wenn sie angegriffen werden: <,,>«c»ngue riiulo velpi'-xnexi» o l,,wc»nguo. Der erste war auf 10 Jahr geschloffen, derzweite fügt die nach dem Ablauf der ersten noch folgenden 10 Jahrehinzu; «liii-alnt Iioc looüns non nolum j»en<Ionte lernrino s»ae6iciij)ili»lis «It'eonnii, posi ejiiz iermini I.i;»8urn 26 alinz üeoem an-no». Im Jahre 1672 wurden neue 10 Jahre hinzugefügt. Pufen-dorf XI, 50.