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Erster Band.
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der sich in ungünstiger Stellung antreffen ließ; man sagter habe sich geschmeichelt nach Paris vorzudringen.

Aber indem brachen auch die Schweden los, überzo-gen gerade die brandenburgischen Länder, und erneuertennach kurzer Mäßigung daselbst die Scenen des dreißig-jährigen Krieges.

Auch von Hannover, von dem polnischen König So-bieski ward er bedroht: * er fühlte ganz die ihn von al-len Seiten umgebenden Gefahren, aber zugleich den Muthsie zu bestehen. Das Reich erklärte die Schweden füröffentliche Feinde und versprach, dem Churfürsten Ge-nugthuung gegen sie zu verschaffen; ^ dasselbe sagte auchdie Republik der vereinigten Niederlande zu; um so herz-hafter ging er den Eingedrungcncn zu Leibe.

Es war ohne Zweifel der größte Tag seines Lebens,als er mit seinem wohlgeübten, aber an Zahl bei weitemgeringern Kriegsherr die schon auf allen Seiten weichendenSchweden bei Fehrbcllin erreichte. Seine besten Kriegs-anführer widerricthen ihm den Angriff; aber er wollteden wilden Feind, der sein Land sieben Monate bedrängt,nicht ungestraft davonziehen lassen; unter dem Feldgeschrei

1. Die Kenntniß von dem Bündniß zwischen Ludwig XIV undSobieSki zur Eroberung Preußens verdanken wir Stenzel: Pr. Gesch.II, 347.

2. Nach dem Reichsgutachtcn vom 16 Juli 1675 sollen solcheMittel ergriffen werden, daß der Churfürst von Brandenburg nichtallein von den eingefallenen Feinden befreit werde, sondern ,, daß erwegen des erlittenen Schadens behörige Satisfaction erlangen möge";Pachner ReichSschlüffe I cccci.xxvm. 18 Zan. 1676 ward derReichsmarschall erinnert, die Krone Schweden, die von Kaiser undReich für Feind erklärt worden, ferner nicht aufzurufen, noch zu ge-statten daß jemand in ihrem Namen vctire, Pachner II, 2.