Friedrich I.
So wenig der nächste Erbe und Nachfolger, Friedrich,dem Vater an eingcborner Energie zu vergleichen war,so kann man ihm doch nicht Schuld geben daß er sichdieser Arbeit entzogen hätte.
Vor allem ist der Ruhm des brandenburgischen Kriegs-heeres unter seiner Regierung mit Nichten zurückgegangen.An den wichtigsten Ereignissen der damaligen Zeit hat eseinen sehr wirksamen Antheil genommen.
Prinz Wilhelm von Oranicn dürfte wohl Bedenkengetragen haben, zu der Unternehmung zu schreiten, durchdie er König von England wurde, wären nicht die hol-ländischen Truppen, die er Hiebei aus dem Gebiete dervereinigten Niederlande wegführen mußte, durch brandcn-burgische ersetzt worden.' Man hat es bestritten, dochunterliegt es bei näherer Untersuchung keinem Zweifel,daß andere Brandenburger in seinen und seiner Re-publik Diensten mit ihm nach England hinübergegan-
1. Vurnel üisior^ v. Ii. o. t. III, 1326. rius g.ivepnnce of Orange ßreat c^ulet.
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