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gen sind, wo sie zu seinem Erfolge unendlich beigetragenhaben. ^
Als hierauf der Krieg am Rhein ausbrach, erschiender junge Churfürst Friedrich, von Religionseifcr, Patrio-tismus und persönlichem Ehrgeiz entflammt, selber imFelde. Bei der Belagerung von Bonn hat er einst, alser für den Ausgang fürchten mußte, an das Fenster tre-tend gebetet, daß ihn Gott bei dieser seiner ersten Unter-nehmung keinen Schimpf erleben lassen möge. Glücklicheroberte er Bonn, und reinigte das ganze niedere Rhein-gebiet von dem Feinde; er erwarb sich den Ruf persön-licher Furchtlosigkeit.
So hat später, im Anfang des spanischen Erbfolge-krieges, die Anwesenheit des Fürsten nicht wenig dazubeigetragen, daß die erste wichtige Belagerung — vonKaiserswerth — von wo aus die Franzosen zugleich Hol-land und Westphalcn bedrohten, in Zeiten zu Ende ge-bracht wurde.
Aber nicht allein wo der Fürst zugegen war, habenseine Truppen Ruhm davon getragen. In der Schlachtvon Höchstädt haben sie auf das tapferste mitgefochtcn.Prinz Eugen, unter dessen Befehl sie standen, weiß die
1. Ich glaube Puftndorf (III, 46) und Dalrymple, Autorendie zu den bestuntcrrichteten gehören. Das Regiment Brandenburg, dasin den Berichten von dem Zuge nach England und bei der Schlachtvon Limerik namentlich erwähnt wird, gehörte dem Markgrafen Al-brecht Friedrich. Um die Verhältnisse Brandenburgs zu dem Prin-zen zu erforschen, müßte man nicht in den Staatsarchiven von Hol-land und England, sondern ,'n den oranischcn im Haag Untersuchun-gen anstellen.