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Erster Band.
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unerschrockene Standhaftigkeit *, mit der sie die Gewaltdes Feindes zuerst aushielten und dann durch ihr starkesFeuer brechen halfen, nicht genug zu rühmen. Wie zurEntscheidung über die deutschen, so trugen sie zwei Jahrdarauf — bei Turin — zur Entscheidung über die ita-lienischen Angelegenheiten wesentlich bei: an ihrer Spitzeüberstieg Fürst Leopold von Anhalt, unter dem Feuer derGeschütze, die feindlichen Verschalungen; die Branden-burger riefen einander ein älteres Vorwärts zu, das Wort:Gah to! (Geh zu!). Niemals ist ihre kriegerische Thä-tigkeit weiter ausgebreitet gewesen, als unter Friedrich I.Da sind sie den Türken in gefährlichen Feldschlachtcn be-kannt geworden; man sah sie bei dem Unternehmen vonToulon in dem südlichen Frankreich erscheinen; auf demGebiet des Papstes ward der protestantische Feldgottcs-dienst zuerst in ihrer Mitte gehalten, die Einwohner ka-men herbei ihn zu sehen, und ließen eine gewisse Genug-

1. Denn das ist sein Ausdruck: nicht Herzhastigkcit, was eineTautologie sein würde. Der Brief wie er sich im Theatrum euro-Päum XVII, 106 findet, ist wohl aus einer französischen Übersetzungzurückübersetzt. Zn dem Original (im Deffauer Archiv) Lager beiWittlislingen 16 Aug. 1704 lauten die Worte: maasscn ich dennmit Augen gesehen wie befordcrist von der Infanterie welche auf demrechten Flügel gewesen, so hoch als niedere Offiziere und Gemeinemit einer unerschrockenen Sündhaftigkeit wider den Feind gefochten,dessen Gewalt etliche Stunden lang ausgehalten und endlichen gc-sambter Hand durch ihr starkes Feuer denselben in eine solche Con-fufion haben setzen helfen, daß er ihrer Tapferkeit mit großer Prä-cipitanz entfliehen und uns das Veld, anmit diese so herrliche Victoriüberlassen müssen.« Von dem Fürsten Leopold von Anhalt heißt eS:»er habe mit großem Valor keine Gefahr geschenkt und seine Unter-gebenen ganz herzhaft angeführet, das dahero des erhaltenen Siegszu seinem unsterblichen Ruhm ihm ein großer Antheil gebühre."

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