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Erster Band.
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dem Gebiete der Literatur die Angriffe abzuwehren suchte,welche die dort nunmehr allein herrschende Meinung gegendie Ideen des Protestantismus unternahm. Die Schrift-steller der anglikanischen Kirche, die Gelehrten der hollän-dischen Universitäten und die in Berlin angesiedelten Flücht-linge bildeten gleichsam eine Coalition wie die Staaten de-nen sie angehörten. Was diese mit den Waffen verfoch-ten, suchten sie in den Gebieten des forschenden Geistes auf-recht zu erhalten.

In Berlin war Jaeob Lenfant, von dem man sagt,daß er nach jedem Beisammensein mit seinen Freunden,die sich gern bei ihm cinfandcn, statt Abspannung vielmehrneuen Trieb zu litcrarischen Arbeiten fühlte, was ohneZweifel daher kam, weil die Gleichgesinnten sich in ihrenMeinungen bestärkten und die schwachen Seiten der Geg-ner wetteifernd entdeckten. Mit den Behauptungen undDoctrinen der Jesuiten befanden sie sich im unaufhörli-chen Kampfe. Lenfant beschäftigte sich besonders mit denVerhandlungen der großen Kirchcnversammlungcn desfünfzehnten Jahrhunderts. Die Geschichte des costnitzerConcils schrieb er zum ersten Mal aus den ächten Akten-stücken welche damals zusammengebracht worden waren:Bischof Burnet setzt seine Arbeit dem Werke Paolo Sarpi'süber das Tridcntinum zur Seite.

Noch höher hinauf stieg Jsaac von Bcausobre. SeinBuch über die Manichäer gehört zu den belehrendsten und