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sinnreichsten, die je über eine ketzerische Serie geschrie-ben worden.
Beide waren beliebte Prediger, Lenfant durch Lebhaf-tigkeit, Beausobre durch Schwung und Adel des Aus-drucks. Von unendlicher Wirksamkeit ist die von ihnengemeinschaftlich verfaßte Übersetzung des Neuen Testamentsin das Französische geworden, ein Werk zugleich von gelehr-tem und von kirchlichem Werth, das von allen Reformirtenauch den englischen mit großem Beifall begrüßt ward.
Mit ihnen arbeiteten Vignolcs und Lacroze.
Der erste hat sich noch in Frankreich durch die Behaup-tung Richard Simons, es sei unmöglich, eine Chronologiedes alten Testaments zu verfassen, veranlaßt gefühlt, ei-nen solchen Versuch zu wagen; mit umfassendem Fleißebrachte er endlich in Berlin ein Werk dieser Art zu Stande,das immer in gutem Ansehen geblieben ist. Doch besaßder andere wohl eine entschiedenere Gabe für fernliegendeGelehrsamkeit. Vortrefflich begegnete er den ParadorienHarduins, denn auch die Ausschweifungen der französi-schen Schulen hielt man für nothwendig zu bcstreiten;seine koptischen Studien haben nach langer Zeit eine Be-ziehung zu der Erkenntniß der ältesten Weltgeschichte ge-wonnen, die er selber nicht geahnet hat.
Es war gewiß von dem größten Werth, daß in derneuaufkommenden Hauptstadt des nördlichen Deutschlands,wo man in Folge der Einwanderung mit jedem Zweigeder französischen Literatur, welche die allgemeine europäische