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Er bemerkte den Nutzen, den die Pflege der Natur-wissenschaften für das gemeine Wohl haben werde, ihrenunmittelbaren Zusammenhang mit dem Ackerbau, demBerg- und Hüttenwesen: er bezeichnete die Entwickelungdieser Kenntnisse zugleich als das beste Mittel, die evan-gelische Wahrheit den heidnischen Völkern näher zu brin-gen. Es war auf einem Ausflug nach Oranienburg, imMärz 1700, daß dieser Entwurf vorgelegt und von Fried-rich in Berathung gezogen ward. Die eben gelingendenKronunterhandlungen erfüllten seine Seele mit mannich-saltigen Hoffnungen und Absichten, und mit Freudenging er darauf ein. Er dehnte den Entwurf sogar nochüber eine andere Seite wissenschaftlicher Studien aus.Wahrscheinlich angeregt durch das kurz vorher erschieneneakademische Wörterbuch der französischen Sprache, gab erden Wunsch zu erkennen, daß die neue Gesellschaft ei-nen ähnlichen Fleiß der deutschen widmen, wie er sagt,zur Erhaltung der Reinigkeit der deutschen Hauptsprachebeitragen möge. Überhaupt war die Idee königlich undzugleich national: die Deutschen auch in den Wissenschaftenauf den Weg zu bringen, daß sie sich einmal mit andernVölkern würden vergleichen können.' Wie reich undglänzend ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen. Ei-nen besseren Bund konnte der preußische Staat nicht schlie-
1. Vorschläge und Denkschriften in Leibnitz's deutschen Schriftenherausgegeben von Guhraucr II, 267 f. Der erste Act in Sachender Akademie ist die Zuschrift des Reguetcnmeistcr Wedel, der denVertrag gehalten an Jablonöky 1g März 1700. Gbendas. S. 148.