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Erster Band.
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ßen, als mit dem auf richtigem Wege sich fortentwickeln-den Geiste der deutschen Nation.

Friedrich l hatte sowohl Einsicht und Bildung, alsEhrgeiz genug, um Gedanken dieser Art zu verstehen:das allgemeine Wohlwollen, das ihn belebte, das abereinen Kern von Energie in sich trug, wandte er auch die-sem Zweige zu.

Noch auf eine ganz andere Weise aber nahm seineGemahlin, Sophie Charlotte, die von dem allgemeinenGeist europäischer Bildung berührt war, an Literatur undWissenschaften Theil. Sie besaß nicht allein eine sehrgute äußerliche Kenntniß, so daß sie wohl manchen Fach-gelehrten in Verlegenheit setzen konnte: sondern sie wid-mete den Studien das lebendige Interesse, das aus einemnoch unbefriedigten Suchen der Wahrheit entspringt: siekannte die Probleme die noch nicht gelöst waren.

Unter ihren Augen sind die theologischen Controver-sen, welche, wenn sie auch nicht mehr die Welt bewegten,doch die Gemüther zu beschäftigen fortfuhren, vielfach undkeineswegs ungründlich verhandelt worden.

Zuweilen erschien der Beichtvater des Königs Au-gust von Polen, Pater Moritz Vota, ein viclversuchtcrgeistlicher Diplomat, an dem Berliner Hofe, wie seineErinnerungen zeigen, nicht ohne die Hoffnung den Kö-nig und die Königin zu bekehren. Er war ein Jesuitvon Welt, mit den mannichfaltigsten Kenntnissen, nunmehrein alter Mann, aber von einer Lebhaftigkeit der Auf-