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nicht zu rathen, der alles selbst in Obacht nehmen könne,aber wohl einem Fürsten, der viele und weit entlegeneÄmter habe. Er berechnete, daß ein Vorwerk, das jetztauf 500 Thaler Pacht angesetzt sei, nach den Abzügen,die der Fürst übernehmen müsse, noch nicht die Hälftedavon einbringe, wenn es aber an Verschiedene ausge-theilt werde, mehr als 600 Thaler reinen Ertrags ab-werfen könne. Doch waren seine Gedanken nicht alleinfiskalischer Art, sie crinnem bereits an eine Agricultur-gesetzgebung, die später aus ganz anderen Rücksichtenangenommen worden ist. Er wollte die von den Vorwer-ken und Ämtern abhängigen Bauern der harten Diensteentledigen, zu denen sie den Pächtern verpflichtet waren,und ihre persönlichen Leistungen in ein Dicnstgcld ver-wandeln; er hegte die Ansicht, in Folge der Begründungneuer Baucrstellen werde sich das Land bevölkern, die Ju-gend sich dem Ackerbau widmen, vielleicht eine große An-zahl von Fremden anziehen; in der Menge der Unter-thanen bestehe die Glorie des Herrn, sowie die Sicher-heit des Landes, denn in ein Gebiet das überall mit Ei-genthümern besetzt sei, werde sich kein Feind mehr wagen.
Vorschläge, die dem wohlmeinenden und verstrebendenSinne des Fürsten entsprachen. Dahin eben ging seineAbsicht, auf das Emporkommen aller lebendigen Kräfte einstarkes und glänzendes Königthum zu gründen. Der ge-heime Staatsrath war nicht dagegen, denn gute Wirtheund bemittelte Leute ins Land zu ziehen hatte er immer