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Erster Band.
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thode nicht ganz zufrieden gewesen: der einmal erwachteGeist staatswirthschaftlicher Verbesserungen begnügte sichjetzt mit dem gewonnenen Ergebniß um so weniger, alsdie Bedürfnisse täglich wuchsen.

Da erhob sich nun aus der Mitte der Administrationein Mann, der sich erbot, von den Domänen, wenn mansie nur anders verwalten wolle, einen viel größeren Er-trag herauszuschaffen.

Es war ein früherer Beamter der kurmärkischen Kam-mer, der in dem Archive derselben auf ältere anderswoausgeführte, in das sechzehnte Jahrhundert zurückreichendePlane gestoßen war, Christian Friedrich Luden von Wulf-fcn, ein Mann von emporstrebendem Ehrgeiz, nicht ohneBezug zu dem inneren Krieg entgegengesetzter Intriguedieses Hofes, aber zugleich von einer ächten Ader desTalentes für Auffassung umfassender Ideen und Durch-führung neuer Einrichtungen.'

Im Jahr 1700, wo alles Neue Anklang fand, tratdieser Mann mit dem Plane auf, die Domänen zu ver-erbpachtcn, zunächst die großen Vorwerke, die man jetztauf Zeitpacht ausgcthan, an Bauern und Cossäthcn umeinen jährlichen Erbzins zu eigener Bewirthschaftung zuüberlassen. Er meint, das sei vielleicht einem Edelmann

1. Vgl. König Berlin III, 184, 2K7. Bei weitem besser aberunterrichtete mich eine Zusammenstellung aus den Acten, die Hr. Ghr.Riede! unter dem Titel: Generelle Darstellung des ErbvcrpachtungS-wesen« in den Domänen und dessen Wiedcraushcbung unter Friedrich I,versaßt und mit seltener Bereitwilligkeit mir mitgetheilt hat. 3chwünschte sehr, daß diese Arbeit dem Publicum vorgelegt würde.