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durch die einzelnen Provinzen, ein Theil der Privatbcsitzthü-mer, und dann auch die königlichen Casscn gcricthcn. Alsauf einen harten Winter in der Provinz Preußen eine Hun-gersnot!) folgte, besaß man keine Mittel ihr zu Hülfe zukommen; aus merkantilen Rücksichten scheute man sich so-gar, die Ausfuhr des Getreides zu verbieten; und es bracheine Seuche aus welche Litthauen beinahe verödete.
Genug ein an und für sich bedeutendes Unternehmenscheiterte vollkommen und zog nur Ruin und Verderbennach sich.
Überhaupt sahen wir: auch dieser Regierung schweb-ten umfassende Ideen vor. Wie die Akademie der Wis-senschaften auf die Erwcckung des wissenschaftlichen Ge-nius in der Nation wirken sollte, so meinte man in derAkademie der Künste, die man gestiftet, eine Pflanzschulebesonders der Baukunst für ganz Deutschland zu besitzen.Ein vielgewandcrtcr Kenner versichert, daß er nirgendsin der Welt geschicktere Lehrer und eifrigere Schüler ge-funden habe'; man nahm Bedacht, das Gewerbe durchkünstlerische Studien zu heben. Die französischen Gelehr-ten die man aufgenommen führten den Vertheidigungs-kricg gegen das katholische Element in der Gelehrsamkeitdes Jahrhunderts Ludwigs XIV; indessen brachen sich diedeutschen auf dem um so mehr gesicherten Gebiete der
1. Lorenz Beger, ikesLurus Vran^enkurzicus: neque in kttl-
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