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Erster Band.
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lein in die Anzahl der Truppen die er halten könne.' BeiNiemand fanden Ansichten dieser Art ein gelehrigeres Ohr,als bei dem Kronprinzen von Preußen. Wie oft hat erden Ministern seines Vaters vorgeworfen, daß sie mit derFeder den europäischen Mächten etwas abzugewinnen mein-ten, was doch nur mit dem Schwerte möglich sei. ^ Erwar überzeugt, daß er in Europa nur so viel Geltunghaben werde, als das Heer, das er ins Feld stellenkönne, ihm verschaffe.

Wie man aber in Wissenschaften und Künsten bemerkthat, daß große Fortschritte sich nicht machen lassen, ohneFreude am Einzelnen und Kleinen, so war bei ihm derpolitische Gedanke mit einer unglaublichen Vorliebe fürden kleinen Dienst verbunden. In der alten preußischenArmee war es eine angenommene Überlieferung, der Prinzhabe sich auf seine eigene Hand und seine eigene Kosten,ohne daß der König darum gewußt oder darum wissenwollen, ein Bataillon in Mittenwalde eingerichtet, zusam-mengesetzt aus geschickten Officieren und ansehnlichen Leu-ten, die ihm der alte Fürst von Anhalt einzeln warb undzuschickte, und hier habe er es sein Vergnügen sein las-sen, die Handgriffe in den Waffen einzuüben, welche inden Niederlanden in Gebrauch gekommen. Die Handlung

1. Schreiben des Oberst Grumbkow an König Friedrich I, 31Jan. 17 Febr. 1709 bei Schöning Leben Nahmers 309 f.

2. An Leopold von Anhalt 11 Aug- Ich mnß über die B. la-chen. Mit der Feder wolle» sie dem König Land und Leute schaf-fen: ich sage mit dem Degen oder er kriegt nichts.