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des Commandircns schien ihm Vergnügen zu machen; erverachtete die Spöttereien die er darüber erfahren mußte.Er ließ es sich auch später nicht nehmen, als er Königgeworden; sein Bataillon war die Grundlage des großenRegiments in Potsdam, in welchem er sein militärischesIdeal zu rcalisiren suchte.
Auf diese beiden Dinge, Vermehrung und zweckmäßigeEinrichtung der Armee, richtete er so wie er zur Regie-rung kam, sein vornehmstes Augenmerk. Gleich in den er-sten Monaten hat er alles umgestaltet, was Verpflegung,Kleidung, Wohnung anbetraf; er sagt es selbst, und Je-dermann gesteht es ihm zu, daß er väterliche Fürsorgefür seine Truppen gezeigt hat. Bald darauf erschienen seineKriegsartikel, eine neue Bearbeitung der vom großen Chur-fürsten gegebenen: mit den schärfsten Bestimmungen. Wersich dem Amtscommando des Unterofficiers auch nur mitWorten widersetzt, wird mit Gasscnlaufen bestraft: sollteeiner aber thätlichen Widerstand leisten, der hat das Le-ben verwirkt. Die Artikel beruhen zuletzt auf den altenOrdnungen deutscher Landsknechte und erinnern noch hieund da daran, aber welch eine Umwandlung von jenemflüchtigen freien Neiselaufen zu der zwangsvollen Subor-dination dieser auf immer eingerichteten wie eben so vieleKörperschaften zusammenhaltenden Regimenter!
Friedrich Wilhelm hegte nicht den mindesten Zweifel,daß nach Gottes Ordnung alle Unterthanen schuldig seien,ihm in einem Heere zu dienen, das nur zu ihrem Schutze,