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m seiner Jugend großen Eindruck auf ihn gemacht, einCapitel Xcnophon's, worin es von dem persischen Königeheißt, er bekümmere sich eben so viel um den Landbauwie um den Krieg, bereise die verschiedenen Landschaftenseines Reiches oder lasse sie besuchen, nach dem Zustandworin er sie finde, messe er Belohnung und Strafen ab.So lebte und webte auch er in dieser doppelten Richtungder Thätigkeit.
Was seinem Staate aber ein höchst eigenthümlichesGepräge gab, war die hausväterlich sparsame Weise,mit der er ihn leitete: das stete Ineinandergreifen vonAusgabe und Einnahme, auch im Kleinen; die strengeZucht der einander gegenseitig beaufsichtigenden Beam-ten. Wie von Papst Sirtus, so sind auch von KönigFriedrich Wilhelm Nechnungsbücher vorhanden, die erin seiner Jugend führte; sie zeigen eben so viel natür-lichen Sinn für Ordnung und haushälterisches Wesen,nur mit entschiedenem Vorwalten militärischer Verwendun-gen von den frühesten Jahren an.' Man schrieb dem Gra-fen Dohna, seinem Erzieher, die Pflege dieser Eigenschaf-ten zu wie er sie selber besaß. Natur und Erziehungwurden dann durch den Anblick des Gegentheils bestätigt,des sorglosen Treibens, das unter Friedrich I so verderb-lich zu werden drohte. „Als ich zur Regierung kam,"sagt Friedrich Wilhelm später einmal, „habe ich mir ci-
1. Ausgabebuch v. 1698—1702. Bei Rödenbeck, Beiträge 1,131.