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Fuß gefaßt. „Er muß uns schlagen," sagte FriedrichWilhelm, „oder dort in der Festung umkommen."
Im Lager zu Schwedt ward hierauf die erste allge-meine Musterung des neugcbildeten preußischen Kriegs-heercs gehalten. Der Fürst von Anhalt hatte alles vor-bereitet. Die Armee erschien in neuen, saubern Montu-ren, mit geputztem Gewehr, in schönster Ordnung, undgewährte zugleich einen sehr kriegerischen Anblick. Beiihrem Vorrücken gesellten sich ihr sächsische Hülfstruppenzu; von der anderen Seite erschienen die Dänen zu Landund zur See. Man hatte eine Macht von 60000 Mannbeisammen.'
Denen stellte Carl XII nicht mehr als 14000 Mannentgegen, nnd man könnte nicht einmal sagen, daß erdiese so gut anwandte als es allenfalls möglich gewe-sen wäre.
Die preußischen Offiziere wenigstens erstaunten, daßer Pässe, wo er das ganze Heer hätte aufhalten können,wie Loitz, unbesetzt, und eben so Stellen, wo der Angriffam meisten erwartet werden mußte, wie auf der InselUscdom, fast unbefestigt ließ. Einen Vertheidigungskrieg,mit Benutzung der strategisch wichtigsten Punkte zu füh-ren, war aber überhaupt nicht sein Talent. Auch die
1. lournsl 3e I» campaxne 4e ?omersni« 1715. Beim 4 Juli.Äeim 23 Mai heißt es: I.« roi Sans eine otilixö » rieu, s iait vnirNoräre tlan» re» »Nsires, il s ötö ie Premier eo rsmpsxve elc. DerKönig giebt die Truppenzahl an aus 32000 Preußen, 8000 Sachsen,20000 Dänen.