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Erster Band.
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gegen die schwedische Herrschaft in Deutschland, als Bran-denburg. Der König von Dänemark überließ Bremen undVerden an Hannover; dafür garantirte England die dä-nischen Ansprüche auf die Holstein-gottorpischcn Lande.

Dies wirkte unmittelbar aus Frankreich zurück. DerRegent, Herzog von Orleans, trat in das genauesteVerständniß mit England, auf welchem dann die all-gemeine Lage der europäischen Dinge in jenen Zeitenhauptsächlich beruhte; unmöglich konnte er Schwedens sichso ernstlich annehmen, wie es Ludwig XlV bei dem Nim-wcger Frieden gethan; im Jahr 1716 willigte Frankreichein, daß Preußen im Besitz von Stettin bliebe.

Auch an sich bildete die Erhebung des Hauses Hanno-ver auf den englischen Thron ein Ereigniß von der größtenBedeutung und Aussicht für Preußen. Georg I war derSchwiegervater Friedrich Wilhelms I; die beiden Häuserschienen nur noch Eine Familie auszumachen. Das willnun noch nicht sagen, daß sie immer vereinigt gewesen wä-ren: meistentheils fand dies aber doch Statt; sie nahmenzugleich die deutsche Sache gegen Schweden, die pro-testantische gegen den Katholicismus wahr; die Autoritäteines Churfürsten von Hannover, der auf dem Throne vonGroßbritannien saß, und der nun erst furchtbar werden-den preußischen Macht legte ein neues Gewicht in dieWagschale der deutschen und allgemeinen Angelegenheiten.

Von dem Erstaunen, das die selbständige politischeHaltung Preußens, eine in der Geschichte des Jahrhunderts