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Erster Band.
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vertragen, wenn sie auch oft verletzt wurden, beruhte nuneinmal der öffentliche Zustand von Europa; er schiensogar noch mehr darauf zu beruhen, als es vielleicht derFall war, da die innere Stärke und das gegenseitige Ver-hältniß der Staaten doch die Hauptsache ausmachte.

Die erste, der Rede werthe Abkunft in diesem Sinne,die jedoch weit über die Erhaltung des Gleichgewichtshinausging, ward von einer Dynastie angeboten, von derman es am wenigsten erwartete, der in Spanien herr-schenden Linie des Hauses Bourbon, die bisher im hef-tigsten Kampfe mit Östreich gelegen, und ihren Friedennoch nicht geschlossen hatte.

Man weiß, daß das vornehmste Motiv hiezn nichtgerade, wie einst gesagt worden, in der Beleidigung lag,welche der spanische Hof von dem französischen erfuhr,indem der junge König Ludwig XV die Jnfantin, mitder er verlobt war, zurückschickte, und es vorzog sich mitrcr Tochter Stanislaus Lescinskis zu vermählen; es gabandere minder persönliche, aus den Interessen der beidenReiche hervorgehende Beweggründe dafür.

Spanien fand die merkantile Überlegenheit, welche Eng-land sowohl in Indien als in Europa ausübte, uner-träglich, und wünschte vor allem Gibraltar und Minorcawiederzuerobern.

Eben so war auch Carl VI nicht gemeint, sich dieHandclshcrrschaft der beiden Seemächte gefallen zu lassen.Wenn dieser Fürst jemals für irgend eine Sache eine