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Erster Band.
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lebhafte Vorliebe gehegt hat, so war es die für Commerzund Seewesen'; man konnte durch kühne und einiger-maßen scheinbare Entwürfe in dieser Beziehung sein Glückbei ihm machen. Für die östreichischen Länder ist dieseGesinnung keineswegs ohne Folgen geblieben; das Em-porkommen von Trieft darf ihr größtcntheils zugeschriebenwerden. Aber seine Entwürfe reichten noch viel weiter.Auch in den Niederlanden, zu Ostende, hatte er eine Ge-sellschaft von Kaufleuten begründet und mit Privilegienversehen, von der er sich eine Belebung des belgischenHandels versprach. In dem befreundeten Lissabon soll-ten sich die östreichischen Scgcl von Trieft und von Ostendcbegegnen. Man hat damals wirklich kaiserliche Schiffe inden ostindischen Gewässern erscheinen sehen.

Diese Regungen wahrnehmend, faßte ein in den Ge-schichten jener Jahre vielgenannter Mann, Rippcrda, eingeborner Holländer, der in spanischen Diensten emporge-kommen, den Gedanken, eine neue Vereinigung zwischenSpanien und Östreich zu stiften; verbunden würden sieunerschöpflich an Hülfsquellen und unüberwindlich an Kräf-ten sein, und ihrer Feinde sich leicht erwehren. Er selbstwurde im November 1724 nach Wien gesandt, um waser vorgeschlagen auch selber zu Stande zu bringen.

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