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Frankreich faßte die östreichische Succession eben so wohlins Auge, wie einst die spanische, und wollte keine ein-seitige Festsetzung darüber dulden, am wenigsten eine solche,von der es feindselig berührt zu werden fürchtete.
Die beiden Seemächte hatten schon längst gegen dieErrichtung der vstendischen Handelscompagnie Widersprucherhoben; Holland namentlich einen Artikel des wesiphäli-schen Friedens dagegen angerufen. Dieser Gesellschaftwurden nun aber Privilegien bewilligt, durch welche sieVortheile über jede Mitbewerbung erhielt', mit bewaff-neter Macht sollte sie aufrecht erhalten werden.
Indem nun schon hierüber die englische Nation inAufregung geriet!), und sich in Schmähreden gegen denKaiser erging, der nachdem er durch englische Aufopfe-rungen in seinen italienischen Ländern behauptet worden,nun zum Danke dafür England mit dein Verluste seinesHandels bedrohe — hörte man noch von den verborgenenAbsichten eines geheimen Bundes. So weit diese auchreichten, so wiederholte sich doch, was zu geschehen pflegt:
t. Zn dem zweiten Artikel des traitä de Navigation wird denöstreichischen Schiffen erlaubt, überall, also auch in Amerika, zn kau-fen a siiix raisnnnable tonte» los clioses dont il» aninnt bcsoin,soit ;rour leur Necessaire solt pour la re^aration des navires on
auucmenn da nun nur für Ostindien die Einschränkung gemachtward daß sie da keinen Handel treiben sollten, so schloß man dar-aus, daß ihnen der Handel in Amerika erlaubt sei; Oberst Bladerbehauptete im englischen Parliament, darin liege a permission wvend ibcir rnercliandires kor readv mone^, so tliat il was rnanilestMal die Subjects ok tbe -Vustrian bowcountries vvere alloxved rnereextensive privileges, tl>sa evcr bad been grantcd to an v nativn,
was gegen alle Verträge lause, karliam. bistvr^ VIII, 506.