Band 
Erster Band.
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Verbindungen auf künftige Fälle zu fesseln. Jetzt aberunter dem Eindruck der neuen Allianz zwischen Spanienund Östreich, von der man vermuthete, und zwar sehrrichtig, daß darin auch auf jene Erbschaft Bezug ge-nommen sein werde, hob sich jeder Zweifel. Dem Kö-nig ward das Project eines Bundes vorgelegt, das ermit einigen Randglossen begleitete, aber im Ganzen bil-ligte. Eine seiner vornehmsten Bemerkungen ist, daß erdadurch nicht in Irrungen mit Rußland, seinen frühe-ren Verträgen mit dieser Macht zuwider, verwickelt wer-den wolle. In stürmischer Eile ward Jlgen Herbeibeschie-den, der an und für sich noch weniger geneigt war alsder König, die Politik von Preußen für kommende Zei-ten zu binden, und niemals die Vortheile aus den Augenverlor, welche aus einem guten Verhältniß mit dem Kai-ser entspringen müßten, aber unter den Umständen desAugenblickes, und da ja das vorgeschlagene Bündniß nurauf Vertheidigung ging nicht auf Angriff, jeden Wider-spruch fallen ließ. So kam es zum Abschluß des Ver-trages von Hannover vom 3 September 1725 zwischenFrankreich, England und Preußen.

Das wichtigste darin ist, daß die drei Mächte einan-der wie ihre Besitzungen so auch ihre Rechte gegenseitiggewährleisten. Frankreich verspricht ausdrücklich, die bei-den andem Verbündeten zu unterstützen, wenn im Reicheetwas zu ihrem Nachtheil unternommen werde; gemein-schaftlich wollten sie die Vorschläge in Betracht ziehen, dier- 14