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Gar bald aber nahm Friedrich Wilhelm auch an derHaltung von Frankreich und von England Anstoß.
Es schien ihm als seien die Unternehmungen, welchedie Seemächte gegen die ostcndische Compagnie beabsich-tigten, offensiver Natur,' und mit einem bloßen Verthei-digungsbündniß, wofür er das hannoversche angesehen,nicht zu vereinbaren. Sollten nicht etwa die Seemächtegeradezu auf eine Eroberung der östreichischen Niederlandedenken? Es empörte ihn, vermuthen zu müssen, daß erin einem Bunde stehen solle, dessen letzten Zwecke manihm nicht einmal mittheile; sein ganzer Stolz erhob sich,wenn er bedachte, daß man ihn brauchen wolle wie einenBeiläufer, sagt er, wie einen Subalternen.
Dann erwachten alle politische Bcdenklichkeiten, welcheder Allianz entgegenliefen, — freilich erst nach der Hand.Wie denn, wenn es hierüber wirklich zum Krieg komme?Eben er werde die Last desselben am meisten zu em-pfinden bekommen. Sein Land sei nicht durch das Meergeschützt wie England, noch durch Festungen wie Frank-reich: man möge ihm angeben, was man von dem Kai-ser fordere, und wie man, wenn er dies verweigere, ihndazu zu nöthigen gedenke, welches Eontingcnt alsdann jederVerbündete aufbringen, wo man den Krieg führen wolle.Er z. B., der den ersten Angriff zu erwarten habe, müsse inStand gesetzt werden, eine hinreichende Macht an denGrenzen von Schlesien aufzustellen, um nöthigenfalls indiese Provinz oder auch in Böhmen einzufallen. Im Mai